Schaffe einen hohen Wiedererkennungswert


Ein Logo sollte immer einen hohen Wiedererkennungswert haben, damit es nicht in Vergessenheit gerät. Wie du diesen Wiedererkennungswert schaffen kannst? Indem du darauf achtest, dass die Gestaltung so einfach wie möglich ist, doch so aussagekräftig wie nötig ist, ohne das Logo jemand anderen erklären zu müssen. Du solltest nicht so viele Schriftarten verwenden, nicht so viel Geschnörkel und Details sondern eine Gestaltung die es auf den Punkt bringt und heraus sticht. Denn im Hinterkopf solltest du immer auch beachten, dass das Logo für eine Weiterverwendung skalierbar sein soll. Darauf werde Ich aber im zweiten Punkt noch etwas ausführlicher eingehen. Die größte Herausforderung ist es also, auf unnötige Gestaltung zu verzichten, doch durch die Verwendung von gestalterischen Elementen, Assoziationen beim möglichen Kunden zu wecken. Diese Assoziationen können sich zum Beispiel auf die Branche auswirken oder auf die Werte des Unternehmens.

Skalierbarkeit in der Weiterverwendung


Kommen wir zum zweiten Tipp, der nicht aus den Augen verloren werden darf. Skalierbarkeit! Ein gutes Logo kannst du zum Beispiel auf kleinen Medien drucken wie ein Bleistift oder eine Visitenkarte oder auch ein kleines Klingelschild. Aber habe auch immer im Hinterkopf, dass dein Logo auch in größeren Dimensionen funktionieren sollte. Nehmen wir an, du bist auf einer Messe als Aussteller und hast dort einen Stand, dann wirst du mit Sicherheit auch ein einen Aufsteller benötigen oder auch vielleicht einen Deckenhänger. Dein Logo sollte aus diesen genannten Gründen, auf kleinen Medien genauso gut funktionieren wie auf größeren Medien. Leider sehe ich immer wieder Logos, die in Details ersticken und dies macht sich dann sichtbar, wenn das Logo skaliert wird. Im schlimmsten Fall, gehen Details verloren und gewisse Elemente sind dann nicht mehr sichtbar. Aus diesem Grund werden flexibles Logo-Systeme in der heutigen Zeit sehr oft gestaltet. Was das zu bedeuten hat? Stellen dir dein Logo vor, dass aus einem Schriftzug und aus weiteren grafischen Elementen besteht und dieses Logo soll nun auf einem Kugelschreiber bedruckt werden. Jetzt gibt es die Möglichkeit, zu definieren, dass dein Logo flexibel zum Einsatz kommt. Auf dem Kugelschreiber, könnte beispielsweiße nur dein Schriftzug bedruckt werden, ohne die weiteren Elemente.

Farben mit Bedacht wählen


Ich möchte dir ans Herz legen, dass du dir intensiv Gedanken um die Farben in deinem Logo machst, denn hier kommt ein Erfahrungswert, den ich gerne mit dir teilen möchte. Unterscheide zwischen deinem persönlichen Geschmack und deinem Business. Persönlich magst du vielleicht total gerne die Farbe rot und deine ganze Wohnung hast du mit roten Accessoires eingerichtet. Deine neuen Bilderrahmen sind in dunkelrot und die neue Decke auf der Couch hat ein rotes Muster. Jetzt nehmen wir mal an, du hast dein eigenes Business im Bereich Naturwissenschaften. Du merkst bestimmt schon, worauf ich anspielen möchte. Unsinnig wäre es jetzt, dein Logo in der Farbe rot zu gestalten, denn dieser Ton repräsentiert nicht deine Branche in der du unterwegs bist. Auch empfehle ich dir, dass du in deinem Logo nicht mehr als 3 Farben verwendest. Warum? In den seltensten Fällen, wird es passieren, dass dein Logo alleine verwendet wird (was nicht bedeuten soll, dass das Logo nicht alleine funktionieren soll), sondern es geht darum, dass das Logo meist mit weiteren Grafiken kombiniert wird. Um sicher zu stellen, dass dein Logo auch sichtbar ist und nicht in den Hintergrund gerät oder im schlimmsten Fall nicht erkannt wird, empfehle ich dir eine reduziertere Farbpalette. Auch fällt es Menschen leichter, sich ein Logo zu merken und einzuprägen, wenn nicht zu viele Farben verwendet werden.